Aktuell

07/2016

Der Entwurf des Herbert-Wehner-Haus wird in einer Pressekonferenz in Dresden vorgestellt.

07/2016

Jan Wiese stellt den Beitrag für die Kreisverwaltung Itzehoe innerhalb eines Bürgerworkshops in Itzehoe vor.

06/2016

Das Amano Home wird eröffnet.

06/2016

JWA’s Beitrag zum Wohnraum für Geflüchtete wird für den Berlin Award 2016 nominiert.

06/2016

Jan Wiese hält einen Vortrag in der Horizonte-Reihe an der Bauhaus-Universität in Weimar.

05/2016

JWA gewinnt mit vier weiteren Büros den Wettbewerb für die Kreisverwaltung in Itzehoe.

03/2016

3.Preis für JWA beim Städtebaulichen Wettbewerb in Laupheim.

02/2016

JWA wird mit einem 2.Preis beim Wohnungsbauwettbewerb Bruno-Taut-Straße ausgezeichnet.

01/2016

JWA's Wohnungsbauprojekt H54 wurde für eine Förderung durch das Sonderprogramm (SIWA) des Berliner Senats für die wachsende Stadt ausgewählt.

11/2015

Die Konzentration GmbH hat sich entschieden, das JWA-Konzept für das Herbert-Wehner-Haus in Dresden umzusetzen.

news

07/2016

The project of the „Herbert-Wehner-Haus“ is presented in a press conference in Dresden.

07/2016

Due to an citizen-workshop, Jan Wiese presents his contribution of the local authorities in Itzehoe.

06/2016

The opening of the Amano Home.

06/2016

JWA’s contribution to the living space of refugees is nominated to the Berlin Award 2016.

06/2016

Jan Wiese gives a lecture within the „Horizonte“ series of the „Bauhaus-Universität“ in Weimar.

05/2016

Besides four other offices, JWA wins the competition of the local authorities in Itzehoe.

03/2016

JWA wins the 3th prize for his contribution to the competition of the new city center in Laupheim.

02/2016

JWA wins the 2th prize for his contribution to the competition of the quarter near to the Bruno-Taut-Straße in Berlin.

01/2016

The project H54 wins a facilitation within the programm of SIWA from the Senate of Berlin.

11/2015

The „Konzentration GmbH“ decided to realize the concept for the Herbert-Wehner-Haus made by JWA.

Jan Wiese

Jan Wiese, eigentlich Jan Oliver Wiese, Jahrgang 1975, Ostwestfale, Gladbach-Fan. Hätte, wie ja so viele, im Prinzip alles werden können, entschied sich aber für die Architektur. Studium in Cottbus, Prag, Madrid. Dann nach Berlin um zu arbeiten, zunächst bei Jens Metz, dann bei Springer Architekten, schließlich aber selbstständig. Hans-Schaefers-Preisträger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT in Karlsruhe. Verfechter von Klarheit. Denkt, wohl wegen seines geschichtlichem Interesses, in Zusammenhängen, was im Beruf nie schadet. Was keinen Sinn ergibt, lehnt er ab. Trotzdem begeisterter Fußballer.

Jan Wiese

Jan Wiese, technically Jan Oliver Wiese, born in 1975, East Westphalian, Gladbach-Fan. Could have become literally anything, but opted for architecture. Studied in Cottbus, Prague and Madrid. Then went on to Berlin for work, initially with Jens Metz, then Springer Architects and eventually independently. Hans-Schaefers-Award winner, research associate at KIT in Karlsruhe. Advocate for clarity. Gifted with cohesive thinking - possibly due to his historical interest, which never does any harm in professional life. Rejects what doesn’t make sense. Nonetheless a passionate footballer.

Team

Elena Herwarth v. Bittenfeld, Frithjof Meissner, Luisa Schäfer, Kristina Wiese, Alexa Bartsch, Matic Čerin , Anastasia Kriwoscheja, Laura Zorzi

Marlit Pfeiffer, Lara Niovi Vartziotis, Alisha Roth, Christian Stierke, Manuel Dantas Vilaça, Johannes Kettler, Julie Hoffman, Dora Medveczky, Nadia Corminboeuf, Maximilian Goes, Bernd Miosge, Florian Lindenberg, Ute Vees, Jaqueline Etzkorn, Dusanka Malicevic, Corinna Thiemann, Juliane Hummel, Johannes Jaki

Team

Elena Herwarth v. Bittenfeld, Frithjof Meissner, Luisa Schäfer, Kristina Wiese, Alexa Bartsch, Matic Čerin, Anastasia Kriwoscheja, Laura Zorzi

Marlit Pfeiffer, Lara Niovi Vartziotis, Alisha Roth, Christian Stierke, Manuel Dantas Vilaça, Johannes Kettler, Julie Hoffman, Dora Medveczky, Nadia Corminboeuf, Maximilian Goes, Bernd Miosge, Florian Lindenberg, Ute Vees, Jaqueline Etzkorn, Dusanka Malicevic, Corinna Thiemann, Juliane Hummel, Johannes Jaki

Stralauer Platz Berlin

wettbewerb, 2015, Engere Wahl

…Das Ensemble erwächst auf Straßen- und auf Spreeseite aus der historischen Blockrandstruktur, die durch die Brandwände des Energieforums definiert wird. Der historische Stralauer Platz und die zukünftige Spreepromenade werden weitergebaut und am Übergang zum East-Side Park vollendet. Bestehende Baulinien und Gebäudehöhen (Stralauer Platz - 8 Geschosse und Spreepromenade - 6 Geschosse) werden aufgenommen und durch eine bauliche Überhöhung abgeschlossen…

Stralauer Platz Belrin

competition, 2015, short list

…Das Ensemble erwächst auf Straßen- und auf Spreeseite aus der historischen Blockrandstruktur, die durch die Brandwände des Energieforums definiert wird. Der historische Stralauer Platz und die zukünftige Spreepromenade werden weitergebaut und am Übergang zum East-Side Park vollendet. Bestehende Baulinien und Gebäudehöhen (Stralauer Platz - 8 Geschosse und Spreepromenade - 6 Geschosse) werden aufgenommen und durch eine bauliche Überhöhung abgeschlossen…

Heimat in der Fremde

Nominiert für den Berlin Award 2016

“Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 veröffentlichten die Vereinten Nationen neue Zahlen zur Flüchtlingsproblematik. Derzeit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht, das heißt jeder 113. Erdbewohner. Berlin, wie viele andere große Städte, reagiert auf die Fluchtwelle, nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ. Am 15. Juni 2016 wurde in der Alten Zollgarage im ehemaligen Flughafen Tempelhof der Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde verliehen.“

Nominiert wurde unser Beitrag zu einer Parkplatzüberbauung, die sowohl Flüchtenden als auch Studenten einen kostengünstigen Wohnraum bietet. Das Entwurfskonzept lässt sich auf jeden beliebigen, bestehenden Parkplatz übertragen.

Heimat in der Fremde

nomination for the Berlin Award 2016

“On World Refugee Day on 20 June, 2016, the United Nations published new statistics concerning the refugee situation. Currently, 65 million people have fled their homes – that is every 113th inhabitant of the earth.

Berlin, like many other big cities, is reacting to the exodus, in a qualitative as well as a quantitative manner. On 15 June 2016, in the Alte Zollgarage at the former Tempelhof Airport, the Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde was conferred. Seven outstanding international projects were recognised as being far more than mere dwellings for refugees. They will serve as best practice examples for future refugee accommodation in Berlin.“…

Matyas

Einfamilienhaus, Familie Matyas, 2013 - 2014

Das Laupheim einen Stadtrand hat, ist schon deshalb ein bisschen lustig, weil Laupheim 20.000 Einwohner hat und laut Wikipedia die „zweitgrößte Stadt im Landkreis Biberach“ ist (die größte Stadt ist Biberach). Trotzdem steht das Haus Matyas genau da: am Stadtrand. Denn da gehört es hin. Es ist, wenn man so will, nach der Sonne gebaut. Sie scheint am Morgen in die Schlafzimmer, die Richtung Osten im ersten Stock liegen. Am Abend scheint die Sonne auf die Terrasse im Erdgeschoss. Und weil man sogar in Laupheim nicht unter sich ist, ist das Haus so angelegt, dass es seine Bewohner schützt – vor einer nicht ganz so gelungenen Neubausiedlung im Osten und einer Straße im Süden. Wo die hinführt? Braucht man nicht zu wissen, denn dieses Haus ist dazu gemacht, zu bleiben, Laupheim hin oder her.

Matyas

Einfamilienhaus, Familie Matyas, 2013 - 2014

Das Laupheim einen Stadtrand hat, ist schon deshalb ein bisschen lustig, weil Laupheim 20.000 Einwohner hat und laut Wikipedia die „zweitgrößte Stadt im Landkreis Biberach“ ist (die größte Stadt ist Biberach). Trotzdem steht das Haus Matyas genau da: am Stadtrand. Denn da gehört es hin. Es ist, wenn man so will, nach der Sonne gebaut. Sie scheint am Morgen in die Schlafzimmer, die Richtung Osten im ersten Stock liegen. Am Abend scheint die Sonne auf die Terrasse im Erdgeschoss. Und weil man sogar in Laupheim nicht unter sich ist, ist das Haus so angelegt, dass es seine Bewohner schützt – vor einer nicht ganz so gelungenen Neubausiedlung im Osten und einer Straße im Süden. Wo die hinführt? Braucht man nicht zu wissen, denn dieses Haus ist dazu gemacht, zu bleiben, Laupheim hin oder her.

Goethestrasse Lahr

Wohnungsbau, Wettbewerb, Ankauf,
mit Swantje Grasmann und Glass Kramer Löbbert

An der Schnittstelle zwischen dem Lahrer Alstadtkern und den angrenzenden westlichen Stadtteilen entstehen die Goethehöfe, die den Mittelpunkt des neuen Wohnquartiers an der Goethestraße bilden. Sie sollen als identitätsstiftender halböffentlicher Ort etabliert werden, um dem neuen Wohnquartier ein inneres Herzstück zu verleihen. Die drei Goethehöfe orientieren sich am Höhenverlauf der Goethestraße und an den topographischen sowie baulichen Gegebenheiten innerhalb des Wettbewerbgebietes. Durch die Integration der bestehenden Tiefgarage und der Orientierung am Grundstücksverlauf der Eigentümerin, der Städtischen Wohnungsgesellschaft GmbH Lahr, lässt sich eine sinnvolle Unterteilung in drei Höfe ableiten. Die drei Höfe liegen auf drei unterschiedlichen Niveaus, die durch die bestehende Tiefgaragenhöhe bzw. durch die Zugänglichkeit von der Goethestraße definiert werden.

Goethestrasse Lahr

Housing, Competition, Honorable Mention,
mit Swantje Grasmann und Glass Kramer Löbbert

An der Schnittstelle zwischen dem Lahrer Alstadtkern und den angrenzenden westlichen Stadtteilen entstehen die Goethehöfe, die den Mittelpunkt des neuen Wohnquartiers an der Goethestraße bilden. Sie sollen als identitätsstiftender halböffentlicher Ort etabliert werden, um dem neuen Wohnquartier ein inneres Herzstück zu verleihen. Die drei Goethehöfe orientieren sich am Höhenverlauf der Goethestraße und an den topographischen sowie baulichen Gegebenheiten innerhalb des Wettbewerbgebietes. Durch die Integration der bestehenden Tiefgarage und der Orientierung am Grundstücksverlauf der Eigentümerin, der Städtischen Wohnungsgesellschaft GmbH Lahr, lässt sich eine sinnvolle Unterteilung in drei Höfe ableiten. Die drei Höfe liegen auf drei unterschiedlichen Niveaus, die durch die bestehende Tiefgaragenhöhe bzw. durch die Zugänglichkeit von der Goethestraße definiert werden.

Florastrasse

Baugemeinschaft Florastrasse, Leistungsphasen 2-7,
mit Birgit Pachael, 2011 - 2013

Irgendwann in der Mitte der so genannten Nullerjahre hielten es viele Großstadtmenschen für eine gute Idee, in einem Townhouse leben zu wollen. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ brachte eine Geschichte darüber und meinte, dadurch werde ein Lebensgefühl transportiert. Tatsächlich ist es aber so, dass die Idee des Townhouses nie besser umgesetzt wurde als zum Ende des 19. Jahrhunderts, als man Menschen die Möglichkeit geben wollte, mit Würde und Stil für wenig Geld in der Stadt zu wohnen. Das Mehrfamilienhaus in der Florastraße im Berliner Bezirk Pankow erinnert an diese Idee – ohne sie um- oder neu zu deuten und aus dem Townhouse ein Hipsterdomizil machen zu wollen. Die Architektur der Flora ergibt Sinn, weil sie sich nach den Bedürfnissen und der Machbarkeit richtet – und nicht nach Trends.

Florastrasse

Joint Building Venture Florastrasse, Phase 2-7,
with Birgit Pachael, 2011 - 2013

Sometime in the middle of the so-called noughties, many big city dwellers thought it would be a good idea to live in a townhouse. News magazine "Der Spiegel" did a story about it, saying it conveyed a sense of life. As a matter of fact, the idea of townhouses had never been implemented any better than at the end of the 19th century, in an endeavour to provide people with an opportunity to reside in the city, in dignity and style and for little money. The multi-family house in Florastrasse in Berlin's Pankow district resembles this idea - without reinterpreting it or turning the Townhouse into a Hipster domicile. The Flora architecture makes sense, because it is based on actual needs and feasibility, not on trends.

Mönchwinkel

umnutzung, wohnen, lph 1-3, 2012

Das Land Brandenburg befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima in Westeuropa und kontinentalem Klima im Osten. Wer hier wohnen will, braucht ein Dach über dem Kopf und noch besser ein paar Wände um sich herum. Eine alte Scheune kann diesen Schutz nicht bieten, aber sie kann helfen, eine Erlaubnis zu bekommen, um in der Landschaft Brandenburgs bauen zu dürfen. Noch besser, wenn diese Scheune am Jakobsweg liegt und eine Unterkunft für Pilger ohne etwas auf dem Kopf bietet.

Mönchwinkel

conversion, housing, lph 1-3, 2012

Das Land Brandenburg befindet sich im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima in Westeuropa und kontinentalem Klima im Osten. Wer hier wohnen will, braucht ein Dach über dem Kopf und noch besser ein paar Wände um sich herum. Eine alte Scheune kann diesen Schutz nicht bieten, aber sie kann helfen, eine Erlaubnis zu bekommen, um in der Landschaft Brandenburgs bauen zu dürfen. Noch besser, wenn diese Scheune am Jakobsweg liegt und eine Unterkunft für Pilger ohne etwas auf dem Kopf bietet.

Kaffeemitte

Umnutzung, Café, Berlin-Mitte,
LPH 1-8, 2008, mit Nils Wenk

Als die Deutschen einmal in einer Umfrage angeben musste, welche Stadt sie am wenigsten mögen, da nannten die meisten: Berlin. Wenn man Berliner fragt, welchen Stadtteil sie am wenigsten mögen, könnte die Antwort durchaus lauten: Mitte. Man muss also schon sehr von sich und seiner Idee überzeugt sein, seinem Café den Namen „Kaffeemitte“ zu geben. Aber anscheinend hat die Idee funktioniert, nach dem ersten „Kaffeemitte“ gibt es jetzt das zweite „Kaffeemitte“, und zwar in einem Haus, das eher für die Katastrophen Berlins steht als für die Glücksfälle. Aber wahrscheinlich sind es dann doch solche Herausforderungen, die zu optimalen Ergebnissen führen, nämlich zu einer Art Neudefinition der Kaffeehauskultur, mit der es in Berlin noch nie weit her war. Was beide Cafés auszeichnet: das Weglassen von Unnötigem, die Reduzierung auf das, was der Raum sein will, nämlich ein Café in Mitte.

Kaffeemitte

CONVERSION, CAFÉ, BERLIN MITTE, LPH 1-8, 2008, WITH NILS WENK

Once asked to indicate the city they liked least, most Germans said: Berlin. When asking Berliners which part they like least, the answer might well be: Mitte. So someone must have a lot of confidence in themselves and their idea to name their café ‘Kaffeemitte’. But apparently the idea worked. After the first ‘Kaffeemitte’, the second ‘Kaffeemitte’ is now opening its doors - in a house that symbolises Berlin’s disasters rather than its strokes of luck. But perhaps it is exactly these sorts of challenges that lead to excellent results - a sort of redefinition of the coffee house culture, which has never been that big in Berlin. What defines both cafés: neglecting the unnecessary, reducing the space to what it wants to be – that is a café in Mitte.

bla
Institut Transurane

Labor- und Bürogebäude, Wettbewerb 3.Platz,
Mit Hinrichs Wilkening und Nils Wenk

…Der Entwurf ergänzt den Standort um ein zeitgemäßes und qualitätsvolles Gebäude, das sich mit dem bestehenden Eingangsgebäude auf sensible Art und Weise integrativ zu einer Einheit verbindet. Die vorgefundene Situation wird aufgegriffen und entsprechend den heutigen Anforderungen an moderne Bürogebäude weiterentwickelt. Ausgehend vom vorhandenen Eingangsbereich, der dem Institut bereits heute als zentraler Treffpunkt und Verteiler in die verschiedenen Bereiche des Gebäudekomplexes dient, entsteht eine erweiterte Lobby, die zwei neue Gebäudeteile zu beiden Seiten des Eingangsgebäudes mit den bestehenden zusammenbindet. Von hier aus entwickelt sich der Baukörper unter dem Eingangsgebäude heraus in zwei Stufen zu einem dreigeschossigen, zur Mitte hin abgetreppten Volumen. Die respektvolle Annäherung an den aufgeständerten Altbau hebt dessen repräsentative Qualität hervor…

Institut Transurane

Office Buildiing, Competition 3rd place, mit hinrichs wilkening und nils wenk

…Der Entwurf ergänzt den Standort um ein zeitgemäßes und qualitätsvolles Gebäude, das sich mit dem bestehenden Eingangsgebäude auf sensible Art und Weise integrativ zu einer Einheit verbindet. Die vorgefundene Situation wird aufgegriffen und entsprechend den heutigen Anforderungen an moderne Bürogebäude weiterentwickelt. Ausgehend vom vorhandenen Eingangsbereich, der dem Institut bereits heute als zentraler Treffpunkt und Verteiler in die verschiedenen Bereiche des Gebäudekomplexes dient, entsteht eine erweiterte Lobby, die zwei neue Gebäudeteile zu beiden Seiten des Eingangsgebäudes mit den bestehenden zusammenbindet. Von hier aus entwickelt sich der Baukörper unter dem Eingangsgebäude heraus in zwei Stufen zu einem dreigeschossigen, zur Mitte hin abgetreppten Volumen. Die respektvolle Annäherung an den aufgeständerten Altbau hebt dessen repräsentative Qualität hervor…

Presse

Über JWA wird gesprochen:

BZ: Urban Living, Februar 2014

taz: die tageszeitung Die Häuser der Zukunft, Februar 2014

New York Times - Berlin With Few Walls, Oktober 2009

Architectural Digest - Eine Halle für Ideen, September 2009

ARCH+ - Pumpwerk Neukölln, März 2011

Salon - Pump Studio, Februar 2009

Elle Decor Italia - Fuori Scala d´Artista, September 2009

Architektur Berlin 09 - Baukultur in und aus der Hauptstadt

[YOUNG HOUSE] - Magazin 2010

Wallpaper Magazine - Big Top 2008

Press

JWA is in the news:

…Die Konzeption für das neue Ganzjahresbad der Stadt Neumarkt i.d.OPf. basiert auf dem zeitgemäßen und erfolgreichen Selbstverständnis der Stadt und Ihrer Bürger. Dabei versteht sich der Entwurf als Fortführung des bereits 2003 begonnenen Stadtleitbildprozesses, der sich einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Neumarkt verschrieben hat. Im Sinne eines kommunalen Klimaschutzes bilden klassiche Elemente wie Kubatur und Setzung die architektonische Grundlage für eine nachhaltige Erweiterung des bestehenden Freibades…

Kontakt und Impressum

Jan Wiese Architekten
Senefelderstraße 13
D - 10437 Berlin
T +49 (0)30.43659424
F +49 (0)30.43659425
post@janwiesearchitekten.de

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Contact and Imprint

…An einer sehr zentralen und gleichzeitig stadträumlich bis jetzt unzureichend definierten Stelle in unmittelbarer Nähe des Rathauses in Lahr soll eine neue Wohnbebauung entstehen. Das Baugrundstück wird insbesondere dadurch charakterisiert, dass es einerseits nach Südosten an eine stark befahrene Bundesstraße grenzt, auf der anderen Seite hingegen zur Bismarckstraße und damit zum attraktiven innerstädtischen Bereich von Lahr orientiert ist. Das umfangreiche Raumprogramm wird so aufgegliedert, dass der Neubau gleichermaßen als Einheit und als Gruppierung verschiedener Bausteine gelesen werden kann. Dies bezieht sich sowohl auf den Realisierungsteil als auch auf den Ideenteil, der als integrativer Bestandteil der Gesamtanlage verstanden wird…

HERBERT-WEHNER-HAUS DRESDEN

Bürogebäude,
Dresden, LPH 1-8, seit 2015
Fassadenentwurf Hinrichs Wilkening Architekten

Im Herbert-Wehner-Haus entstehen Büroflächen für den Landesverband der SPD Sachsen, den Landesverband der AWO Sachsen e.V., das Herbert-Wehner-Bildungswerk und die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung. Hinzu kommt ein gemeinsamer Öffentlichkeitsbereich mit Räumen für Veranstaltungen und Ausstellungen. Das Grundstück befindet sich in zentraler innerstädtischer Lage im Packhofviertel in zweiter Reihe zur Elbe. Das Bauvorhaben bildet den Anfang einer neuen Entwicklung der Innenstadterweiterungsfläche zum so genannten „Kunstquartier Devrientstraße“. Das Gebäude versteht sich als robuste, einfache Struktur für unterschiedliche Ideen der Nutzung. Dabei sorgt es für eine gemeinsame Außendarstellung und eine gemeinsame Identität. Gleichzeitig ist allen Nutzern ein Höchstmaß an inneren Gestaltungsoptionen geben. Das Tragwerk, bestehend aus zwei Kernen und einem Stützraster ermöglicht eine Nutzung sowohl als Zellenbüro als auch als Großraumbüro. Zwei Kerne beinhalten die vertikale Erschließung des Gebäudes. Die tragenden Stützen gruppiert sich im Erdgeschoss um einen großen Saal und bilden an gleicher Stelle in den Obergeschossen die Übergänge zwischen Arbeitsbereichen und innenliegender Kommunikationszone.

HERBERT-WEHNER-HAUS DRESDEN

office building,
Dresden, LPH 1-8, 2012-2014

Im Herbert-Wehner-Haus entstehen Büroflächen für den Landesverband der SPD Sachsen, den Landesverband der AWO Sachsen e.V., das Herbert-Wehner-Bildungswerk und die Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung. Hinzu kommt ein gemeinsamer Öffentlichkeitsbereich mit Räumen für Veranstaltungen und Ausstellungen. Das Grundstück befindet sich in zentraler innerstädtischer Lage im Packhofviertel in zweiter Reihe zur Elbe. Das Bauvorhaben bildet den Anfang einer neuen Entwicklung der Innenstadterweiterungsfläche zum so genannten „Kunstquartier Devrientstraße“. Das Gebäude versteht sich als robuste, einfache Struktur für unterschiedliche Ideen der Nutzung. Dabei sorgt es für eine gemeinsame Außendarstellung und eine gemeinsame Identität. Gleichzeitig ist allen Nutzern ein Höchstmaß an inneren Gestaltungsoptionen geben. Das Tragwerk, bestehend aus zwei Kernen und einem Stützraster ermöglicht eine Nutzung sowohl als Zellenbüro als auch als Großraumbüro. Zwei Kerne beinhalten die vertikale Erschließung des Gebäudes. Die tragenden Stützen gruppiert sich im Erdgeschoss um einen großen Saal und bilden an gleicher Stelle in den Obergeschossen die Übergänge zwischen Arbeitsbereichen und innenliegender Kommunikationszone.

ORTSMITTE LAUPHEIM

wettbewerb, 2016, 3.Platz

Der große neue Markplatz wird durch das bestehende Rathaus, ein Platzhaus und einem Ensemble aus fünf Neubauten im östlichen Teil gefasst. Statt eines Neubaus wird die städtebauliche Qualität des bestehenden verstärkt und dadurch neu interpretiert. Die Setzung der Neubauten orientiert sich an der Körnung und Struktur des Laupheimer Zentrums. Fünf Baukörper öffnen den bestehenden Marktplatz in Richtung Schlosspark und schaffen dadurch eine völlig neue Platzkonfiguration. Die Gebäudekanten leiten sich aus dem denkmalgeschützten Bestand und den Sichtachsen zum Schloss Großlaupheim ab, welches so in neuen Bezug zur Innenstadt gesetzt wird. Wie ein Gelenk verbindet der Marktplatz Schlosspark und Innenstadt, die Gestaltung der Mittelstraße durch Baumreihen und Wasserbecken wird dazu bis zum Markplatz fortgeführt. Auch die Staffelgeschosse der Nachbarbebauung spiegeln sich in den drei- bis fünfgeschossigen Neubauten wieder und sorgen für eine maßvolle Dichte. Im nördlichen Teil des Wettbewerbs schließen drei Riegel mit barrierefreien Wohnungen am Park den Grünraum zur Bronner Straße ab.

ORTSMITTE LAUPHEIM

competition, 2016, third place

Der große neue Markplatz wird durch das bestehende Rathaus, ein Platzhaus und einem Ensemble aus fünf Neubauten im östlichen Teil gefasst. Statt eines Neubaus wird die städtebauliche Qualität des bestehenden verstärkt und dadurch neu interpretiert. Die Setzung der Neubauten orientiert sich an der Körnung und Struktur des Laupheimer Zentrums. Fünf Baukörper öffnen den bestehenden Marktplatz in Richtung Schlosspark und schaffen dadurch eine völlig neue Platzkonfiguration. Die Gebäudekanten leiten sich aus dem denkmalgeschützten Bestand und den Sichtachsen zum Schloss Großlaupheim ab, welches so in neuen Bezug zur Innenstadt gesetzt wird. Wie ein Gelenk verbindet der Marktplatz Schlosspark und Innenstadt, die Gestaltung der Mittelstraße durch Baumreihen und Wasserbecken wird dazu bis zum Markplatz fortgeführt. Auch die Staffelgeschosse der Nachbarbebauung spiegeln sich in den drei- bis fünfgeschossigen Neubauten wieder und sorgen für eine maßvolle Dichte. Im nördlichen Teil des Wettbewerbs schließen drei Riegel mit barrierefreien Wohnungen am Park den Grünraum zur Bronner Straße ab.

SOZIAL-SCHNELL-GUT

wettbewerb, 2016

Wohnraum auf kostengünstige Weise mit einfachen nachhaltigen Mitteln herzustellen, ist zur heutigen Zeit am nachhaltigsten mit Holzbaustoffen realisierbar. Das vorgeschlagene Konzept basiert auf der Idee des nachwachsenden Rohstoffes und seiner hervorragenden Eigenschaften. Als Bauweise wird der Skelettbau gewählt, um eine größtmögliche Flexibilität mit einer kleinstmöglichen Anzahl von Bauelementen zu realisieren. Dabei dient eine tragende Struktur aus Massivholzstützen und Deckenelementen aus Brettsperrholz zur Definition des umbauten Raumes. Das Skelett ruht auf einem Achsmodul von 4m x 4m. Abzüglich der Konstruktionsfläche entstehen gleichwertige förderfähige Räume von ca. 14m2. Die Reihenhäuser oder Doppelhäuser können so sicher förderfähig geplant und realisiert werden. Wie oder ob Wände im Haus gestellt werden, kann nach Absprache mit dem Nutzer individuell entschieden werden. Auch ein nachträglicher Umbau oder Einbau ist denkbar.

SOZIAL-SCHNELL-GUT

competition, 2016e

Wohnraum auf kostengünstige Weise mit einfachen nachhaltigen Mitteln herzustellen, ist zur heutigen Zeit am nachhaltigsten mit Holzbaustoffen realisierbar. Das vorgeschlagene Konzept basiert auf der Idee des nachwachsenden Rohstoffes und seiner hervorragenden Eigenschaften. Als Bauweise wird der Skelettbau gewählt, um eine größtmögliche Flexibilität mit einer kleinstmöglichen Anzahl von Bauelementen zu realisieren. Dabei dient eine tragende Struktur aus Massivholzstützen und Deckenelementen aus Brettsperrholz zur Definition des umbauten Raumes. Das Skelett ruht auf einem Achsmodul von 4m x 4m. Abzüglich der Konstruktionsfläche entstehen gleichwertige förderfähige Räume von ca. 14m2. Die Reihenhäuser oder Doppelhäuser können so sicher förderfähig geplant und realisiert werden. Wie oder ob Wände im Haus gestellt werden, kann nach Absprache mit dem Nutzer individuell entschieden werden. Auch ein nachträglicher Umbau oder Einbau ist denkbar.

Potsdam Q8

Wettbewerb der Wohnungsbaugesellschaften Potsdam,
2. Phase, 2014

Ein Bett im Kornfeld hat sich als Konzept zum Glück nicht durchgesetzt. Und das obwohl der Mensch zum Leben gerne einen Außenraum hätte, einen, der seinen Wohnraum vergrößert und doch nicht Wohnraum ist. Seit über hundert Jahren zerbrechen sich Architekten bereits den Kopf darüber, wie man so etwas am besten umsetzt – seit einiger Zeit wird vor allem für Großsiedlungen wieder an einen Mietergarten als Lösung gedacht – als eine nach außen führende Wohnraumvergrößerung. Funktioniert allerdings nur, wenn die Wohnung, die durch einen Garten vergrößert werden soll, auch ebenerdig liegt. Für dieses Projekt lautet die Lösung: Freisitz – klingt zwar nach Wald und nach Jagd, umschreibt aber vielleicht den Sinn eines Balkons eh besser: Hier sollen nicht wetterfeste Topfpflanzen versauern – hier sollen Menschen weiterwohnen.

Potsdam Q8

Competition, Housing Societies Potsdam,
2. Phase, 2014

Ein Bett im Kornfeld hat sich als Konzept zum Glück nicht durchgesetzt. Und das obwohl der Mensch zum Leben gerne einen Außenraum hätte, einen, der seinen Wohnraum vergrößert und doch nicht Wohnraum ist. Seit über hundert Jahren zerbrechen sich Architekten bereits den Kopf darüber, wie man so etwas am besten umsetzt – seit einiger Zeit wird vor allem für Großsiedlungen wieder an einen Mietergarten als Lösung gedacht – als eine nach außen führende Wohnraumvergrößerung. Funktioniert allerdings nur, wenn die Wohnung, die durch einen Garten vergrößert werden soll, auch ebenerdig liegt. Für dieses Projekt lautet die Lösung: Freisitz – klingt zwar nach Wald und nach Jagd, umschreibt aber vielleicht den Sinn eines Balkons eh besser: Hier sollen nicht wetterfeste Topfpflanzen versauern – hier sollen Menschen weiterwohnen.

bla
Habersaathstraße

umnutzung, wohnen
LPH 1-5, Baubeginn 2015

Wenn es für Berlin eine Liste der unterschätzen Straßen geben würde – die Habersaathstraße hätte einen der vorderen Plätze. Denn sie ist beinahe unbekannt, ja fast unerschlossen – und das trotz der Lage. Die Straße liegt mitten in Mitte, zwischen Hauptbahnhof und dem zukünftigem Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes (BND), in der Nähe befinden sich die Friedrichstraße und die Torstraße – und doch ist das Grundstück der Habersaathstraße 15 umgeben von Bäumen und mittendrauf: ein Gründerzeitgebäude. Lässt sich mit so was arbeiten? Ja. In dem man das Gebäude modernisiert und aufstockt und saniert und zwölf Wohnungen erstellt und dazu noch Tiefgaragen baut. Um eine Gebäude zu erschaffen, dass der Straße etwas von dem Glanz und dem Anmut und der Bedeutung gibt, die sie verdient und in Zukunft auch haben wird. Falls Sie vom BND sind, dann wissen das natürlich schon alles.

Habersaathstraße

Conversion, living LPH 1-5, Construction since 2015

Wenn es für Berlin eine Liste der unterschätzen Straßen geben würde – die Habersaathstraße hätte einen der vorderen Plätze. Denn sie ist beinahe unbekannt, ja fast unerschlossen – und das trotz der Lage. Die Straße liegt mitten in Mitte, zwischen Hauptbahnhof und dem zukünftigem Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes (BND), in der Nähe befinden sich die Friedrichstraße und die Torstraße – und doch ist das Grundstück der Habersaathstraße 15 umgeben von Bäumen und mittendrauf: ein Gründerzeitgebäude. Lässt sich mit so was arbeiten? Ja. In dem man das Gebäude modernisiert und aufstockt und saniert und zwölf Wohnungen erstellt und dazu noch Tiefgaragen baut. Um eine Gebäude zu erschaffen, dass der Straße etwas von dem Glanz und dem Anmut und der Bedeutung gibt, die sie verdient und in Zukunft auch haben wird. Falls Sie vom BND sind, dann wissen das natürlich schon alles.

Urban Living

Eingeladener Workshop zu Strategien für das zukünftige Wohnen

Die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum erfordert ein Umdenken in der Stadtentwicklung Berlins. An Stelle von Ortsbild erhaltender Nachverdichtung tritt die verantwortungsvolle Veränderung und Aufwertung der Umgebung. Monostrukturelle Siedlungen, wie am Wrongowitzer Steig, können um neue Typologien erweitert werden. Diese generieren nicht nur mehr Wohnfläche und Wohnungstypen, sondern auch Platz für Gewerbe und Räume für halbprivate Nutzungen. Aus der Monotonie der Struktur entsteht ein Mix aus Typologien, Nutzungen und sozialen Milieus. Zwei Elemente dienen dieser urbanen Idee: Das Komplementär zur bestehenden Zeile ist das Punkthaus. Es schließt die Räume am Ende einer Zeile und definiert öffentliche sowie halböffentliche Bereiche. Im Bereich des EG ermöglicht es Gewerbe und Gastronomie, in den oberen Geschossen bietet es Raum für ein neues Wohngefühl. Die halbprivate Ebene verbindet Alt und Neu. Sie liegt auf dem Dach der bestehenden Zeile und zwischen der unteren und oberen Hälfte des Punkthauses. Ansässige und Zugezogene können Räume oder Flächen anmieten, um ihrer beruflichen oder privaten Selbstverwirklichung nachzugehen.

Urban Living

Eingeladener Workshop zu Strategien für das zukünftige Wohnen

Die steigende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum erfordert ein Umdenken in der Stadtentwicklung Berlins. An Stelle von Ortsbild erhaltender Nachverdichtung tritt die verantwortungsvolle Veränderung und Aufwertung der Umgebung. Monostrukturelle Siedlungen, wie am Wrongowitzer Steig, können um neue Typologien erweitert werden. Diese generieren nicht nur mehr Wohnfläche und Wohnungstypen, sondern auch Platz für Gewerbe und Räume für halbprivate Nutzungen. Aus der Monotonie der Struktur entsteht ein Mix aus Typologien, Nutzungen und sozialen Milieus. Zwei Elemente dienen dieser urbanen Idee: Das Komplementär zur bestehenden Zeile ist das Punkthaus. Es schließt die Räume am Ende einer Zeile und definiert öffentliche sowie halböffentliche Bereiche. Im Bereich des EG ermöglicht es Gewerbe und Gastronomie, in den oberen Geschossen bietet es Raum für ein neues Wohngefühl. Die halbprivate Ebene verbindet Alt und Neu. Sie liegt auf dem Dach der bestehenden Zeile und zwischen der unteren und oberen Hälfte des Punkthauses. Ansässige und Zugezogene können Räume oder Flächen anmieten, um ihrer beruflichen oder privaten Selbstverwirklichung nachzugehen.

Dresdener Strasse

Dachgeschossausbau, Gründerzeitgebäude
Berlin-Kreuzberg, LPH 1-8, 2012-2014

Jürgen Klopp, der Trainer von Borussia Dortmund, sagte einmal, dass es im Fußball vor allem darum gehe, Chancen zu kreieren, um nichts anderes, Tore würden dann schon irgendwie und irgendwann fallen. Was für den Fußball richtig ist, muss für die Architektur nicht falsch sein, der Dachgeschossausbau in der Dresdener Straße 177 kann als Beweis für diese These herhalten: Hier wurden Chancen kreiert, von denen man nicht einmal ahnte, dass es sie gibt. Denn jedes Mädchen, jeder Junge, träumte doch damals, im Elternhaus, im viel zu kleinen Kinderzimmer davon, wie es wäre, wenn der Vater doch einfach den Dachboden ausbauen würde – runter mit dem Gerümpel, mehr Licht, neuer Boden, Wände streichen, fertig. Nie ging dieser Traum in Erfüllung, und wenn doch, wurde er zum Albtraum, weil die einfachsten Dinge eben manchmal die schwierigsten sind.

Dresdener Strasse

ATTIC EXPANSION WILHELMINIAN BUILDING
BERLIN Kreuzberg, LPH 1-8, 2012-2014

Jürgen Klopp, Borussia Dortmund coach, once said that football is about nothing but creating opportunities, goals would then be scored in any case - somehow and sometime. What applies to football must not be inappropriate for architecture. The loft conversion in Dresdner Strasse 177 serves as a viable piece of evidence for this theory: Opportunities were created which you wouldn’t even suppose existed. Back in the days in their parents’ home in their far too small nurseries, every girl and every boy had dreamed of how it would be if Dad would just expand the attic. Down with the junk, more light, new floorings, paint the walls, done. Never did this dream come true, and if it did, it turned into a nightmare because the easiest things are sometimes the most difficult.

Die Giechburg

Transformation einer Schlossruine
zu einem Veranstaltungsort

Vom Oppidum zum Schloß, vom Schloß zur Ruine... Die Weiterschreibung der Baugeschichte der Giechburg. Nach Brandlegung und Plünderung im Jahre 1553 wurde die Epoche der Giechburg als mittelalterliche Wehrburg beendet. Ein halbes Jahrhundert später erkennt Fürstbischoff Johann Philipp von Gebsattel das Potential der Burg. Bei seiner Huldigungsfahrt im Jahre 1599 durch das Hochstift Bamberg beschließt er im Angesicht des trostlosen Zustands der Burgruine Giech ihren Wiederaufbau. Es wird als Renaissanceschloß unter Einbeziehung der noch bestehenden Wehrbauten geplant und realisiert. Eine moderne dreiflügelige Anlage bildet die noch heute ablesbare Kernburg. Gleichzeitig aktiviert er die früher so erfolgreiche kulturelle Verbindung zwischen der Burg und dem Bischoffssitz Bamberg und verschafft ihr so eine neu Identität. Eine bauliche Aktivierung der bestehenden, denkmalgeschützten Ruine und ein weitreichendes, kulturrell verbindendes Nutzungskonzept für die bauliche Gestalt sind auch heute ein Garant für den Fortbestand der Burg und des Ortes.

Giechburg

Transformation einer Schlossruine
zu einem Veranstaltungsort

Vom Oppidum zum Schloß, vom Schloß zur Ruine... Die Weiterschreibung der Baugeschichte der Giechburg. Nach Brandlegung und Plünderung im Jahre 1553 wurde die Epoche der Giechburg als mittelalterliche Wehrburg beendet. Ein halbes Jahrhundert später erkennt Fürstbischoff Johann Philipp von Gebsattel das Potential der Burg. Bei seiner Huldigungsfahrt im Jahre 1599 durch das Hochstift Bamberg beschließt er im Angesicht des trostlosen Zustands der Burgruine Giech ihren Wiederaufbau. Es wird als Renaissanceschloß unter Einbeziehung der noch bestehenden Wehrbauten geplant und realisiert. Eine moderne dreiflügelige Anlage bildet die noch heute ablesbare Kernburg. Gleichzeitig aktiviert er die früher so erfolgreiche kulturelle Verbindung zwischen der Burg und dem Bischoffssitz Bamberg und verschafft ihr so eine neu Identität. Eine bauliche Aktivierung der bestehenden, denkmalgeschützten Ruine und ein weitreichendes, kulturrell verbindendes Nutzungskonzept für die bauliche Gestalt sind auch heute ein Garant für den Fortbestand der Burg und des Ortes.

Notting Hill Maisonette

Modernisierung einer Maisonettewohnung in Notting Hill
London W11, LPH 1-9, 2012, Baukosten 200.000€
mit Swantje Grasmann

Die Maisonettewohnung befindet sich in einem viktorianischen Stadthaus im Stadtteil Notting Hill im westlichen London. Die Etagen wurden entkernt und in ihren Grundrissstrukturen leicht verändert. Mit den Möbeln wurde das "Leben auf engem Raum" zu einem Gesamtkonzept ausgearbeitet.

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Notting Hill Maisonette

APARTMENT RENOVATION LONDON W11, PHASE 1-8,
2012, CONSTRUCTION COSTS 200,000€

The maisonette apartment is located in a Victorian town house in Notting Hill, West London. The floors were gutted and slightly changed in their layout structures. The furniture served to entirely elaborate ‘living in a tight space’ as an overall concept.

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KREISCAMPUS ITZEHOE

Wettbewerb, 2016
Beauftragt zur weiteren Bearbeitung

Die Setzung der Baukörper des Verwaltungscampus vermittelt zwischen den Bestandsgebäuden des Landrats-, Kreisbau- und Umweltamtes und der umliegenden, kleinteiligeren Bebauung. Sie definieren die Kanten zur Karlstraße und zur Poststraße, lassen aber dennoch eine öffentliche Durchwegung des Verwaltungsgeländes zu. Durch die dreigeschossige Bebauung am Blockrand wird die Traufhöhe der Umgebung aufgenommen. Im Hof bilden viergeschossige Gebäudekörper urbanere Außenräume und ermöglichen die Nutzung der niedrigeren Gebäude als Dachgärten.
Im Süden schließt der Neubau an den Bestand des denkmalgeschützen Altbaus mit einem offenen Foyer und großzügigem Haupteingang an. Dieser kann sowohl von der Viktoriastraße, als auch von der Poststraße betreten werden. Der südliche L-förmige Bau bildet somit gemeinsam mit dem Altbau den Auftakt des Campus. Ein weiterer L-förmiger Körper verbindet im Norden Kreisbau- und Umweltamt mit dem Hofanbau des Landratsamtes und spannt einen offenen Außenbereich mit Caféteria auf. Zwischen diesen beiden Neubauten sitzt der Hofbau der durch seine vermittelnde Struktur die Anlage komplettiert.

KREISCAMPUS ITZEHOE

competition, 2016
Beauftragt zur weiteren Bearbeitung

Die Setzung der Baukörper des Verwaltungscampus vermittelt zwischen den Bestandsgebäuden des Landrats-, Kreisbau- und Umweltamtes und der umliegenden, kleinteiligeren Bebauung. Sie definieren die Kanten zur Karlstraße und zur Poststraße, lassen aber dennoch eine öffentliche Durchwegung des Verwaltungsgeländes zu. Durch die dreigeschossige Bebauung am Blockrand wird die Traufhöhe der Umgebung aufgenommen. Im Hof bilden viergeschossige Gebäudekörper urbanere Außenräume und ermöglichen die Nutzung der niedrigeren Gebäude als Dachgärten.
Im Süden schließt der Neubau an den Bestand des denkmalgeschützen Altbaus mit einem offenen Foyer und großzügigem Haupteingang an. Dieser kann sowohl von der Viktoriastraße, als auch von der Poststraße betreten werden. Der südliche L-förmige Bau bildet somit gemeinsam mit dem Altbau den Auftakt des Campus. Ein weiterer L-förmiger Körper verbindet im Norden Kreisbau- und Umweltamt mit dem Hofanbau des Landratsamtes und spannt einen offenen Außenbereich mit Caféteria auf. Zwischen diesen beiden Neubauten sitzt der Hofbau der durch seine vermittelnde Struktur die Anlage komplettiert.

BRUNO-TAUT-STRASSE BERLIN

wettbewerb, 2016, 2.Platz

Die Setzung der Baukörper orientiert sich an dem Grundgedanken der Gartenstadt; der Versorgung der Bewohner mit „Licht, Luft und Sonne“. Dreizehn Baukörper unterschiedlicher Längen und Höhen bilden kompakte Zufahrtshöfe und großzügige Mietergärten. Die Setzung parallel zur vielbefahrenen Bundesstraße schützt die Innenbereiche des Quartiers vor zu hoher Lärmbelastung und sorgt gleichzeitig für eine günstige Ost- / Westausrichtung. Das Quartier wird durch eine breite, gepflasterte Spielstraße erschlossen. Ein lockerer Pflasterbelag, durchsetzt von Grünflächen wird als „Shared Space“ ausgewiesen. Die Straße ist der neue Mittelpunkt des öffentlichen Lebens, wo alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Neben der großzügigen Tiefgarage finden sich eingestreute Parkbuchten auf der Straße für Besucher oder Gäste des Hotels, dessen Baukörper den neuen Quartiersplatz am Ende der Allee bilden. Ein Kiezcafé im Erdgeschoss, sowie wohnumfeldveträgliche Büronutzungen rahmen und beleben das Zentrum des neuen Quartieres. Die Hauptnutzung bildet aber das Wohnen mit hohem Bezug zum Außenraum. Die Wohnhäuser an der Allee werden in Anlehnung an Bruno Tauts Planung der Gartenstadt Falkenberg durch kompakte Stichhöfe mit unterschiedlicher Vegetation erschlossen. So nehmen diese unterschiedliche Charaktere an und wirken identitätsstiftend für die zukünftigen Bewohner.

BRUNO-TAUT-STRASSE BERLIN

competition, 2016, second place

Die Setzung der Baukörper orientiert sich an dem Grundgedanken der Gartenstadt; der Versorgung der Bewohner mit „Licht, Luft und Sonne“. Dreizehn Baukörper unterschiedlicher Längen und Höhen bilden kompakte Zufahrtshöfe und großzügige Mietergärten. Die Setzung parallel zur vielbefahrenen Bundesstraße schützt die Innenbereiche des Quartiers vor zu hoher Lärmbelastung und sorgt gleichzeitig für eine günstige Ost- / Westausrichtung. Das Quartier wird durch eine breite, gepflasterte Spielstraße erschlossen. Ein lockerer Pflasterbelag, durchsetzt von Grünflächen wird als „Shared Space“ ausgewiesen. Die Straße ist der neue Mittelpunkt des öffentlichen Lebens, wo alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Neben der großzügigen Tiefgarage finden sich eingestreute Parkbuchten auf der Straße für Besucher oder Gäste des Hotels, dessen Baukörper den neuen Quartiersplatz am Ende der Allee bilden. Ein Kiezcafé im Erdgeschoss, sowie wohnumfeldveträgliche Büronutzungen rahmen und beleben das Zentrum des neuen Quartieres. Die Hauptnutzung bildet aber das Wohnen mit hohem Bezug zum Außenraum. Die Wohnhäuser an der Allee werden in Anlehnung an Bruno Tauts Planung der Gartenstadt Falkenberg durch kompakte Stichhöfe mit unterschiedlicher Vegetation erschlossen. So nehmen diese unterschiedliche Charaktere an und wirken identitätsstiftend für die zukünftigen Bewohner.

Experimenteller Wohnungsbau H54

Mietwohnungsbau, In der Auswahl für die SIWA-Förderung,
Berlin-Mitte, LPH 1-9, 2015-2017

experimental housing h54

Rental-housing, Selected for SIWA, (experimental subsidised housing program) Berlin-Mitte, LPH 1-9, 2015-2017

mietshaus maximilian

Mietwohnungsbau, Mehrfachbeauftragung 1. Platz,
Berlin-Pankow, LPH 1-5, 2011-2013

In der Hitliste der überschätzten Dinge belegt die Postmoderne einen Spitzenplatz, was nicht nur daran liegt, dass das Wort an sich ganz scheußlich ist. Es liegt auch daran, dass diese Sache mit der Ironie, die ja ein wesentlicher Bestandteil der Postmoderne ist, nie so richtig gezündet hat. In der Architektur bedeutete Postmoderne ja vor allem: einfach mal irgendwo eine Säule hinstellen, hihi. Dieses Mehrfamilienhaus in der Maximilianstraße hat natürlich keine Säulen, nirgends. Weil es nämlich vor allem die simple, schlauste Frage seiner Bewohner beantwortet, nämlich: Wie will ich leben? Zum Beispiel so. Oder so. Oder so. In einer Geschosswohnung. In einer Maisonette. Mit Garten oder mit Terrasse. Trotz der Strenge des Entwurfs entstehen Möglichkeiten. Die Architektur macht Angebote ohne sich anzubiedern. Wie das geht? Wie auf jede Frage kennt auch hier Michel Foucault die Antwort, der sich dagegen wehrte ein postmoderner Philosoph zu sein und stattdessen forderte „möglichst nah an“ der Frage der Beschaffenheit der Vernunft zu bleiben und die Akzeptanz einer „Drehtür der Rationalität“, weil es nicht richtig sei anzunehmen, dass „die Vernunft der Feind sei, den wir beseitigen müssten.“ Die Vernunft kann eben auch so ein Haus sein.

apartment building maximilian

RENTAL HOUSING, Competition 1st Place
BERLIN PANKOW, LPH 1-5 2011-2013

Postmodernism holds a top position in the hit list of overrated things - not only because the word itself is quite hideous. It is also partly because this matter of irony, indeed an essential element of postmodernism, never really struck. In architecture, postmodernism primarily meant: to simply put a pillar somewhere, haha. Of course, this apartment building in Maximilianstrasse doesn’t have a single pillar, nowhere. Because it primarily answers its inhabitants’ simple, smartest question, that is: How do I want to live? For example like this. Or like this. Or like this. In a single-floor apartment. In a maisonette. With a garden or with a terrace. Options arise despite the designs’ strict precision. The architecture provides offers without ingratiating itself. How this works? As with all other questions, Michel Foucault, who opposed himself being categorised as a postmodern philosopher, knows the answer here. Instead, he demanded to stay ‘as close as possible’ to the question of the nature of reason and the acceptance of a ‘revolving door of rationality’, for it was incorrect to assume that ‘rationality is the enemy we need to eradicate’. Reason can indeed also be a house like this.

bla
Hotel Amano

Apartmenthotel, Wettbewerb 1. Platz, Berlin-Mitte, LPH 1-5, seit 2012, Mit Swantje Grasmann + remtec

Hotels sind im Prinzip immer langweilig, immer ärgerlich. Entweder hat sich niemand Mühe gemacht – oder aber jemand hat sich zu viel Mühe gemacht, das nennt man dann Design-Hotel. Da wirkt dann alles bisschen überambitioniert, und am Ende hat man Zimmer, die den Gast anschreien: „Guter Geschmack, du Nuss!“ Im Prinzip eine Frechheit, denn ein gutes Hotel sollte sich den Luxus erlauben zu hoffen, dass der Gast das Hotel gewählt hat, weil er bereits einen guten Geschmack hat. Dieses Hotel scheint mit seinem Gast versöhnt – die Strenge kommt eher lässig daher, die Dinge haben ihren Platz, aber kein Detail will mehr sein, als es ist – nämlich ein Detail, dass nur dazu da ist, damit es dem Gast für die Dauer einer Nacht gut geht. Nennt man das Dienst am Raum, Dienst am Menschen? Egal – man sollte es Hotelzimmer nennen. Denn das ist das, was es im besten Fall ist.

Hotel Amano

Apartment hotel, Competition 1st Prize, Berlin Mitte, LPH 1-5,
since 2012, With Swantje Grasmann + remtec

Principally, hotels are always boring, always annoying. Either no one made an effort - or someone made too much of an effort, which people then call design hotel. In the latter case, everything seems a bit over-ambitious and in the end you get rooms yelling at their guests: ‘Fancy taste, you nut!’ Actually a downright piece of insolence, as a good hotel should allow itself the luxury of hoping its guests chose the hotel, precisely because they already had a good taste. This hotel seems reconciled with its guest - the strictness appears more casual, things do have their places, but no detail is to be more than what it is - precisely a detail that is there simply to ensure the guest is well for the duration of one night. Should this be called service to the room, service to the guest? Whatever – it should be called hotel room. Because that's what it is in the best case.

bla
Die Köpenicker

Studie zur Sanierung einer WBS 70
an der Köpenicker Straße

…Exemplarische Untersuchung eines Gebäudes der ostdeutschen Tafelbauweise vom Typ WBS 70. Analyse der strukturellen und technischen Überformbarkeit des Bestandes. Addition von neuen zeitgenössischen Elementen. Heterogenisierung des Wohnungsangebotes. Überlegungen zum gemeinschaftlichen Wohnen und zur Energetischen Sanierung.

Die Köpenicker

Housing, Conversion of East-German WBS 70
at Köpenicker Straße

…Exemplarische Untersuchung eines Gebäudes der ostdeutschen Tafelbauweise vom Typ WBS 70. Analyse der strukturellen und technischen Überformbarkeit des Bestandes. Addition von neuen zeitgenössischen Elementen. Heterogenisierung des Wohnungsangebotes. Überlegungen zum gemeinschaftlichen Wohnen und zur Energetischen Sanierung.

PUMPWERK NEUKÖLLN

umnutzung, wohnen + atelier
LPH 1-9, 2006 - 2008,
mit nils wenk als wenk und wiese architekten,
hannes schaefers preis 2010 bda, heinze award 3. platz,
deubau preis und weiteres

Ein Pumpwerk – das klingt zunächst einmal ein bisschen nach Abwasser – kein Ort, an dem man gerne leben möchte. Und doch war der Umbau des Pumpwerks Neukölln zu einem Atelier- und Wohngebäude der erste Auftrag, bei dem Jan Wiese zeigen konnte, was er will und was er kann. Als sei das alles nicht schon schwierig genug, waren die Bauherren das Künstlerpaar Michael Elmgreen und Inga Dragset, die sich das Pumpwerk als ihr Berlin-Domizil ausgesucht haben. Man kann einfacher beginnen. Aber kaum spektakulärer, denn wie es gelungen ist, bestehende Elemente des Gebäudes zu erhalten und neu zu definieren und gleichzeitig das Neue zu integrieren, lässt einen staunen. Wenn man das Glück hatte, in diesem Pumpwerk zu stehen, begreift man sofort, warum manche Linien gezogen wurden, warum andere Dinge wegfallen mussten – aber vor allem begreift man, dass man sich an einem Ort befindet, an dem mehr als zwei Künstler schöpferisch tätig sind.

PUMPWERK NEUKÖLLN

Conversion, living + workshop LPH 1-9, 2006 - 2008,
with Nils Wenk as Wenk und Wiese Architekten, Hannes Schaefers Preis 2010 - bda, heinze award 3rd Place, DEUBAU Preis and more

Pumping station sounds a bit like sewage at first - not necessarily a place where you would like to live. Nevertheless, converting the pumping station Neukölln to a studio and apartment building was the first job to enable Jan Wiese to truly demonstrate his aspirations and capabilities. As if all that would not have been difficult enough, the builders were the artist couple Michael Elmgreen and Ingar Dragset, who had chosen the pumping station as their Berlin-domicile. One could have started simpler. But hardly more spectacularly, as it is astonishing to see how existing elements of the building were preserved and redefined, while the new elements were integrated simultaneously. If you were lucky enough to visit this pumping station, you would immediately understand why some lines were drawn, why other things needed to disappear. But above all, you come to understand that you are in a place where more than two artists are creatively active.

bla
Hotel Hamburger Allee

Hotel und Büroräume, Wettbewerb 3.Platz,
Mit Springer Architekten

…Die Setzung der städtebaulichen Figur reagiert auf die bestehenden Strukturen an der Hamburger Allee. Diese werden geprägt durch Blockränder von Siedlungshäusern aus den fünfziger und sechziger Jahren sowie deren Adaptionen. Der Straßenraum wird akustisch und optisch von der Hamburger Allee dominiert, die auf sechs Spuren die Hannoveraner Innenstadt mit dem Norden der Stadt und der Region verbindet. Die Anordnung von Hotel und Büro entlang der Hamburger Allee verfolgt das Ziel, die räumliche Trennung zwischen Straße und Hof wiederherzustellen und gleichzeitig auf die umgebende Geschwindigkeit zu reagieren, indem die Struktur durch die geplanten sechs Geschosse punktuelle Höhen entwickelt, die der Wahrnehmung von Ferne und aus dem Auto gerecht werden. Zwischen den zwei Türmen entwickelt sich ein Platz, der Hotel und Büro eine angemessene Repräsentationsfläche verleiht. Dabei werden alle Abstandsflächen zur Strasse und in den Hof eingehalten. Der Eingang zum Prizeotel Hannover liegt auf der Nordseite des neu geschaffenen Platzes. Gäste, die vom Bahnhof kommen, können das Hotel schon von weitem an seinem sechsgeschossigen Turm erkennen. Im Erdgeschoss des nördlichen Turmes liegt der Eingang zum Hotel. Von hier werden alle sechs Ebenen direkt erschlossen…

Hotel Hamburger Allee

Hotel and Offices, Competition, 3rd Place, with Springer Architekten

…Die Setzung der städtebaulichen Figur reagiert auf die bestehenden Strukturen an der Hamburger Allee. Diese werden geprägt durch Blockränder von Siedlungshäusern aus den fünfziger und sechziger Jahren sowie deren Adaptionen. Der Straßenraum wird akustisch und optisch von der Hamburger Allee dominiert, die auf sechs Spuren die Hannoveraner Innenstadt mit dem Norden der Stadt und der Region verbindet. Die Anordnung von Hotel und Büro entlang der Hamburger Allee verfolgt das Ziel, die räumliche Trennung zwischen Straße und Hof wiederherzustellen und gleichzeitig auf die umgebende Geschwindigkeit zu reagieren, indem die Struktur durch die geplanten sechs Geschosse punktuelle Höhen entwickelt, die der Wahrnehmung von Ferne und aus dem Auto gerecht werden. Zwischen den zwei Türmen entwickelt sich ein Platz, der Hotel und Büro eine angemessene Repräsentationsfläche verleiht. Dabei werden alle Abstandsflächen zur Strasse und in den Hof eingehalten. Der Eingang zum Prizeotel Hannover liegt auf der Nordseite des neu geschaffenen Platzes. Gäste, die vom Bahnhof kommen, können das Hotel schon von weitem an seinem sechsgeschossigen Turm erkennen. Im Erdgeschoss des nördlichen Turmes liegt der Eingang zum Hotel. Von hier werden alle sechs Ebenen direkt erschlossen…

bla
Ganzjahresbad Neumarkt

Hallenbad, Wettbewerb, Ankauf
mit Hinrichs Wilkening

…Die Konzeption für das neue Ganzjahresbad der Stadt Neumarkt i.d.OPf. basiert auf dem zeitgemäßen und erfolgreichen Selbstverständnis der Stadt und Ihrer Bürger. Dabei versteht sich der Entwurf als Fortführung des bereits 2003 begonnenen Stadtleitbildprozesses, der sich einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Neumarkt verschrieben hat. Im Sinne eines kommunalen Klimaschutzes bilden klassiche Elemente wie Kubatur und Setzung die architektonische Grundlage für eine nachhaltige Erweiterung des bestehenden Freibades…

Ganzjahresbad Neumarkt

Hallenbad, Competition, Honorable Mention
mit Hinrichs Wilkening

…Die Konzeption für das neue Ganzjahresbad der Stadt Neumarkt i.d.OPf. basiert auf dem zeitgemäßen und erfolgreichen Selbstverständnis der Stadt und Ihrer Bürger. Dabei versteht sich der Entwurf als Fortführung des bereits 2003 begonnenen Stadtleitbildprozesses, der sich einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Neumarkt verschrieben hat. Im Sinne eines kommunalen Klimaschutzes bilden klassiche Elemente wie Kubatur und Setzung die architektonische Grundlage für eine nachhaltige Erweiterung des bestehenden Freibades…